Dokumentgeschichten

Revolution, Kommunisten, Arbeiter

Der Mainzer Arbeiterbildungsverein von 1848

Abb. 1: »An alle Arbeiter Deutschlands.« Aufruf des Arbeiterbildungsvereins Mainz vom 05.04.1848

1848: Revolution! In nahezu ganz Europa begehren die Bürger und Arbeiter gegen die herrschenden Zustände und Klassen auf. Rede und Versammlungsfreiheit und vor allem Demokratie sind die Forderungen der Zeit. Unter bürgerkriegsähnlichen Zuständen werden ersten Erfolge errungen. In den Städten des Deutschen Bundes schließen Demokraten, Sozialisten und Kommunisten Allianzen gegen die Fürsten und die entstehende »Geld Aristokratie«. Sie gründen die ersten Vereine, die für die neue Arbeiterklasse das Wort erheben. Unter ihnen der Mainzer Bildungsverein für Arbeiter, der das ambitionierte Ziel verfolgt, alle Kräfte der Arbeiterbewegung in Mainz zu sammeln.

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Lassalle in Mainz

Abb. 1: Mainzer Zeitung Nr. 117, 22. 05. 1863
Abb. 1: Mainzer Zeitung Nr. 117, 22. 05. 1863

Die Geschichte der Sozialdemokratie in Rheinland-Pfalz, insbesondere in Mainz, überschneidet sich in zwei Ereignissen mit dem Leben und Sterben Ferdinand Lassalles: Zum einen die für die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) ausschlaggebende Rede im Frankfurter Hof, zum anderen sein nur eineinhalb Jahre späterer Tod. Ein großer Trauerzug geleitete Lassalles Leiche durch Mainz. Beide Ereignisse wurden ausgiebig in der Mainzer Lokalpresse kommentiert. Die Artikel veranschaulichen den Mythos um die Person Lassalle und bieten Einblicke in die Gründerjahre der deutschen und rheinhessischen Sozialdemokratie.

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»Die Arbeiterfrage und das Christentum«

Der Arbeiterbischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler

Abb. 1 »Die Arbeiterfrage und das Christentum«. Titelblatt der Erstausgabe 1864
Abb. 1 »Die Arbeiterfrage und das Christentum«. Titelblatt der Erstausgabe 1864

»Wollen wir die Zeit erkennen so müssen wir die soziale Frage zu ergründen suchen. Wer sie begreift, erkennt die Gegenwart, wer sie nicht begreift, dem ist die Gegenwart und Zukunft ein Rätsel.«

Mit diesen Worten fordert der Mainzer Bischof Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler (1811–1877) die Gläubigen in einer Adventspredigt auf, die Zeichen der Zeit wahrzunehmen und die »Soziale Frage« als Zuständigkeit jedes Einzelnen zu erkennen. Wie kein katholischer Geistlicher zuvor macht er sich damit für die Arbeiterklasse stark.

Wegweisend für die katholische Soziallehre wird seine Schrift »Die Arbeiterfrage und das Christentum« aus dem Jahr 1864, die eine bemerkenswerte Nähe zu den Forderungen der Arbeiterbewegung um Lassalle erkennen lässt.

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Weg von der Kirche, hin zur Sozialdemokratie

Wie Nikolaus Osterroth vom Beter zum Kämpfer wurde

Abb. 1: Titelbild Vom Beter zum Kämpfer
Abb. 1: Titelbild Vom Beter zum Kämpfer

Wenn Religion eine Rechtfertigung dafür sein sollte, dass Klassen bestanden, so war es für den Arbeiter Nikolaus Osterroth nur eine Frage der Zeit, bis er sich gegen sie aufbäumen musste. In vielen Arbeiterbiographien vor 1914 zielte die Lebenserzählung immer wieder auf die Religion ab, die von den sich ausgebeutet fühlenden Menschen zunehmend als »Opium des Volkes« (Karl Marx) gesehen wurde. In Nikolaus Osterroths Autobiographie hatte die Kirche in der Alltagspraxis eine große Bedeutung und ebenso in der Schule, in der, wie Osterroth beschrieb, die Pfarrer eine missionarische Tendenz im Religionsunterricht aufwiesen. Dieser Mann, der 1875 in Hettenleidelheim im Landkreis Bad Dürkheim geboren wurde, schrieb eine Autobiographie aus der Sicht eines Arbeiters, die für dieses Thema exemplarisch ist. Sie gibt Antworten auf die Fragen, wie mit der »sozialen Frage« im Alltag umgegangen und wie sie zu lösen versucht wurde.

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Die Revolution, die nicht stattfand

November 1918 in Mainz

Abb. 1: Adelung ruft die Republik aus (Skizze von Hans Kohl)
Abb. 1: Adelung ruft die Republik aus (Skizze von Hans Kohl)

Am Sonntag, den 10. November 1918, strömen ca. 20 000 Mainzer Bürgerinnen und Bürger zum Viehhof. Das Deutsche Reich ist am Ende, der Kaiser hat abgedankt. Die Bevölkerung, die sich mittels Zeitungen und Gerüchten informieren kann, hat sich versammelt, um zu erfahren, wie es nun weitergehen soll. Die Führer der Mainzer Sozialdemokraten halten ihre Reden. Dann bewegt sich ein Demonstrationszug über Rheinallee und Große Bleiche zum Halleplatz. Auf den Stufen der Stadthalle ruft Bernhard Adelung, der Vorsitzende des gerade gegründeten Arbeiter- und Soldatenrates, die Demokratische Republik aus. Adelung ist den Mainzern kein Unbekannter.

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Die Opposition der Opposition

Die USPD Ludwigshafen im Jahr 1920

Abb. 1: »Wie wähle ich?« Wahlaufruf in der USPD-Parteizeitung »Tribüne« vom 5. Juni 1920
Abb. 1: »Wie wähle ich?« Wahlaufruf in der USPD-Parteizeitung »Tribüne« vom 5. Juni 1920

Im Jahr 1917 wütet der Erste Weltkrieg in Europa. In der deutschen Sozialdemokratie schwelt seit Kriegsbeginn ein interner Streit über die Burgfriedenspolitik. Nun führt er zur Spaltung der Partei: die Unabhängigen Sozialdemokraten (USPD) trennen sich von der »Mehrheits-SPD« (MSPD). Bald werden auch in der Pfalz die ersten Ortsvereine der USPD gegründet, Kandidaten aufgestellt und Wahlkämpfe bestritten. In der regionalen Parteizeitung »Tribüne« erscheinen Pamphlete gegen Kapital und Bürgertum. Die Artikel richten sich vor allem an junge, ungelernte Arbeiter, deren Interessen sie als »wahre« Arbeiterpartei vertreten will. So auch anlässlich der Reichstagswahlen 1920, als ein wortgewaltiger Wahlaufruf erscheint, der Einblicke in das Selbstbild und die politischen Ziele der USPD im lokalen Raum bietet.

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»Für unsere Frauen«

Frauenbilder der Weimarer Zeit in der Parteizeitung »Pfälzische Post«

Abb. 1: »Pfälzische Post«, Jahrgang 1924. Beilage »Für unsere Frauen«
Abb. 1: »Pfälzische Post«, Jahrgang 1924. Beilage »Für unsere Frauen«

In der sozialdemokratischen Parteizeitung »Pfälzische Post« erscheint in den 1920er Jahren die Beilage »Für unsere Frauen«. Es ist eine Beilage, die die Leserinnen in ihren alltäglichen und politischen Belangen anspricht und sie für ihre »geschlechtstypischen Aufgaben« sensibilisieren soll. Die Beilage zeichnet dabei ein widersprüchliches Bild: Einerseits werden die Aufgaben der Frau hauptsächlich in der Mutterrolle verortet. Andererseits werden in Wahlzeiten die Leserinnen aufgefordert, am politischen Geschehen teilzunehmen und für ihre Rechte zu kämpfen. Die Beiträge in der »Pfälzischen Post« bieten damit Einblicke in die Frauenpolitik der 1920er Jahre. Sie veranschaulichen die emanzipatorischen Ziele der SPD und zeigen gleichzeitig Alltag und Realität der Frauenbewegung in der Pfalz auf.

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»Aufs Rad – Genossen alle!«

Der Radfahrerbund »Solidarität« und die Arbeitersportbewegung in Ludwigshafen

Abb. 1: Titelseite der Festschrift zum »Südwestdeutschen Arbeiter-Rad- und Sportfest« 1929
Abb. 1: Titelseite der Festschrift zum »Südwestdeutschen Arbeiter-Rad- und Sportfest« 1929

An Pfingsten 1929 stand der Ebertpark in Ludwigshafen ganz im Zeichen des Sports. Das »Südwestdeutsche Arbeiter-Rad- und Sportfest« lockte 25.000 Besucher an, die den Festzügen, Reden und sportlichen Darbietungen folgten. Dieses Fest ist beispielhaft für die Arbeitersportbewegung. Insbesondere in der Weimarer Republik gestalteten Arbeiter ihre Freizeit durch Sport und waren in eigenen Vereinen organisiert. Der Sport bot einen Ausgleich zu den Belastungen der Fabrikarbeit und sorgte gleichzeitig für ein ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Arbeitern. Die Vereine verbanden so Sport, Freizeit und Politik. Auch in Ludwigshafen waren namhafte Vereine, wie etwa der Arbeiter-Radfahrerbund »Solidarität« vertreten, dem als weltweit größter Radfahrerverband eine besondere Rolle in der Arbeiterkulturbewegung zukam.

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Widerstand von außen

Das Exil-Netzwerk der SoPaDe und seine Verbindungen nach Rheinland-Pfalz

Abbildung 1: Flugblatt »Parole am 12. November« (Vorderseite)
Abbildung 1: Flugblatt »Parole am 12. November« (Vorderseite)

In Südwestdeutschland wird im November 1933 ein Flugblatt verbreitet, das eine Widerstandsparole gegen die NS-Diktatur ausgibt. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, den Wahlzettel für die anstehende Reichstagswahl ungültig zu machen. Verantwortlich für diesen Aufruf sind die sozialdemokratische Exilorganisation »SoPaDe« und ihr Grenzsekretär Emil Kirschmann. Die Entstehung und Verbreitung des Flugblattes zeigt beispielhaft, wie die Verbindungen des Exilwiderstandes in das Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz funktionierten. Dieser Beitrag beschreibt die Hintergründe der Aktion und erzählt von den beteiligten Akteuren.

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Leiser Protest

Sozialdemokratische Widerstandsbewegungen während der NS-Zeit im Rhein-Main-Gebiet

Abb. 1: Protokollsammlung aus dem Geheimen Staatspolizeiamt Darmstadt
Abb. 1: Protokollsammlung aus dem Geheimen Staatspolizeiamt Darmstadt

Unter Gefährdung des eigenen Lebens haben Menschen Widerstand gegen das NS-Regime geleistet, darunter viele Sozialdemokraten und Gewerkschafter. Sie riefen zu Demonstrationen auf oder übten leisen Protest durch die Verteilung geheimer Flugschriften. Auch im Rhein-Main-Gebiet waren Widerstandsgruppen aktiv, nicht alle waren erfolgreich. Eine 500-seitige Protokollsammlung aus dem ehemaligen Geheimen Staatspolizeiamt Darmstadt berichtet über Verhaftungen und Verurteilungen. Dieses Dokument bietet Einblicke in das Engagement und die Organisation verschiedener Widerstandsbewegungen zwischen 1933 und 1934.

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SPD-Frauen in der Nachkriegszeit

Ein Spagat zwischen Alltagsleben und Politik

Abb. 1: Wahlplakat der SPD aus dem Jahr 1947
Abb. 1: Wahlplakat der SPD aus dem Jahr 1947

1947 zeigt ein Wahlplakat, gestaltet von dem pfälzischen Sozialdemokraten und Maler Charles Maria Kiesel, eine junge Frau über dem Slogan »Gleichberechtigt nur durch die Sozialdemokratie«. Die Losung ist zu dieser Zeit mehr eine Forderung als eine Zustandsbeschreibung. Frauen nehmen angesichts der »Männerarmut« der Nachkriegsjahre zentrale gesellschaftliche Rollen als Trümmerfrauen und Alleinernährer ein. In der Politik bleiben sie jedoch lange unterrepräsentiert. Die ersten Frauen in den Parlamenten leisteten bedeutende Vorarbeit und legten den Grundstein für die politische Frauenarbeit in Rheinland-Pfalz. Die Geschichte hinter dem SPD-Wahlplakat ist daher auch eine Geschichte der Biographien von Frauen wie Luise Herklotz. 

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»Ein langes Leben umsonst gelebt«?

Der »Fall« Franz Bögler

Abb. 1: Brief von Franz Bögler an Erich Ollenhauer vom 1. Oktober 1961
Abb. 1: Brief von Franz Bögler an Erich Ollenhauer vom 1. Oktober 1961

Franz Bögler (1902–1976) war Pfälzer, Sozialdemokrat, Widerstandskämpfer und eine zentrale Figur des politischen Neuanfangs nach 1945 in Rheinland-Pfalz. Franz Bögler war auch ein machtbewusster und streitbarer Politiker. Der »rote Kurfürst« sorgte immer wieder für Schlagzeilen, bis eine Reihe von Skandalen in den 1950er und 1960er Jahren zu seinem Parteiausschluss führten. Diese Dokumentgeschichte erzählt vom Ende einer wechselhaften politischen Karriere.

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Uni, Jazz und Politik

Johano Strasser über die Studentenbewegung der sechziger Jahre in Mainz (Interview)

Johano Strasser (Standbild aus dem Videointerview)

Johano Strasser beginnt 1963 ein Philosophiestudium in Mainz und erlebt die politisch aufgeheizten Jahre der Studentenbewegung in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Man war »verliebt ins Gelingen« sagt Strasser mit einem Bloch-Zitat über diese Studentengeneration. 1967 tritt er in die SPD ein und erlebt dort das Aufeinandertreffen der neuen und alten sozialdemokratischen Generationen.

Im Gespräch mit Jonathan Roth schaut er auf die politische Alltagskultur der sechziger Jahre in Mainzer zurück und spricht über Uni, Jazz und Politik.

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Ein zweites Hambach?

Das »Fest für den Frieden« 1985

Abb. 1: Titelbild des Dokumentationsbandes zum »Fest für den Frieden«
Abb. 1: Titelbild des Dokumentationsbandes zum »Fest für den Frieden«

1985 rief der SPD-Bezirk Pfalz zu einem »Fest für den Frieden« auf, das am 5. Mai auf der großen Festwiese in Neustadt an der Weinstraße stattfinden sollte. Das Fest war eine Gegendemonstration zur Rede des amerikanische Präsidenten Ronald Reagan vor dem Hambacher Schloss. Die Veranstalter übten Kritik an Reagans Aufrüstungspolitik sowie den Interventionen der USA in den nicaraguanischen Bürgerkrieg und beriefen sich dabei auf die Werte des Hambacher Festes 1832. Der SPD-Bezirk Pfalz veröffentliche 1986 eine Dokumentation der Veranstaltung, die einen umfassenden Einblick in den Tenor der Reden, das Selbstverständnis der Veranstalter und die kontroversen Reaktionen bietet. Darin werden auch die Zusammenhänge zwischen einer 150 Jahre zurückliegenden Demonstration und den weltpolitischen Fragen in der Spätphase des Kalten Krieges deutlich, die das »Fest für den Frieden« 1985 prägten.

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Operation Lindwurm – Chemie-Waffen in Clausen

Die Umwelt- und Friedensbewegung in Rheinland-Pfalz

Abb. 1 Foto aus der Zeitung „Die Rheinpfalz“ vom 27.07.1990
Abb. 1 Foto aus der Zeitung „Die Rheinpfalz“ vom 27.07.1990

Dieser Beitrag behandelt die Dokumentgeschichte eines Fotos, das im Juli 1990 in der Regionalzeitung »Die Rheinpfalz« im Raum Pirmasens veröffentlicht wurde. Das Bild zeigt die Ausführung der »Operation Lindwurm«, den Abtransport von amerikanischen Giftgasgranaten aus dem pfälzischen Ort Clausen. Die Hintergründe zu diesem Bild zeichnen nicht nur die Geschichte von Chemiewaffen in Deutschland nach. Sie erzählen ein Stück der Geschichte Deutschlands, Rheinland-Pfalz‘, der Friedensbewegung, der SPD, des DGB sowie insbesondere ein Stück der Geschichte der Person Julius Lehlbachs. Wie sich diese Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenfügen, zeigen die folgenden Ausführungen über eine Aktion, die in den Geschichtsbüchern bislang wenig Beachtung fand.

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Drei Pfeile gegen Faschismus

Ein politisches Symbol in Geschichte und Gegenwart

Abb. 1 Eine Fahne in Mainz
Abb. 1 Eine Fahne in Mainz

Januar 2013: Am Fenster einer Studentenwohnung in Mainz hängt eine Fahne, die man so nur noch selten sieht. Sie zeigt drei weiße Pfeile auf rotem Grund: das Symbol der Eisernen Front, einem sozialdemokratischen Verteidigungsbündnis der späten Weimarer Zeit, das im Mai 1933 aufgelöst wurde. Für den Besitzer der Mainzer Fahne ist die Symbolik der Pfeile allerdings nach wie vor aktuell. Mit dem Zeichen der Eisernen Front engagiert er sich gegen Rechtsextremismus. Die Geschichte hinter der Fahne ist eine politische Lebensgeschichte. Sie erzählt von einem politischen Symbol und seiner Bedeutung in Vergangenheit und Gegenwart.

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»Rheinland-Pfälzer sind keine Revolutionäre«

Joachim Mertes über die rheinland-pfälzische Sozialdemokratie in Geschichte und Gegenwart (Interview)

Joachim Mertes (Standbild aus dem Videointerview)

150 Jahre Sozialdemokratie haben auch auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz ihre Spuren hinterlassen. Bis zum Jubiläumsjahr 2013 war es allerdings ein langer Weg. 

Wir haben den Präsidenten des rheinland-pfälzischen Landtages und Sozialdemokraten Joachim Mertes um einen Rückblick auf die wechselhafte Parteigeschichte gebeten. Im Gespräch mit Jonathan Roth beschreibt Mertes die Entwicklung der rheinland-pfälzischen Sozialdemokratie in Geschichte und Gegenwart und spricht über kleinbürgerliche Arbeiterführer, die Partei der drei Bezirke und den Regierungsstil der SPD.

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